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Praxis für Supervision Alwin Raap | Zur Tielenau 32 | 25782 Welmbüttel | Telefon/Fax: 04838/781180 | alwin.raap(at)onlinehome.de

Qualifikationen, Erfahrungen, Identität

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> Supervisorische Identität
> Kompetenzen

 


Qualifikationen:









Krankenpflegehelfer
Erzieher
Diakon
Diplom-Sozialpädagoge
Gestalttherapeut
Suchttherapeut
Heilpraktischer Psychotherapeut (HPG)
Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut (PsychThG)
Supervison


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Berufstätigkeit / Erfahrungen in Arbeitsfeldern:
(angestellt und nebenberuflich)

1972
1973 – 75
1989 – 90
1981
1982 – 85
1982 – 83
1982 – 83
1985
1986 – 2005
1992 – 2005
1986 – 2002
1998 – 2005
2005 – heute
2005 – heute
1998 – heute

Erziehungshelfer – Kinderheim
Krankenpflegehelfer – Zivildienst, Psychiatrie
Anerkennungsjahr zum Erzieher u. Diakon, Kirchengemeinde
Erzieher – Kindertagesstätte
Erz., Krankenpflegehelfer – Geistig- u mehrfach behinderte Frauen, Anstalt
Diakon – Konfirmandenunterricht, Honorar
Diakon – Dozent an 2 Fachschulen für Sozialpädagogik, Wahlpflichtkurse
Dipl. Sozialpädagoge – Kinder- und Jugendhilfe – Freier Träger
Dipl. Sozialpädagoge – Suchtberatung – Diakonisches Werk Dithmarschen
Suchttherapeut – Ambulante Rehabilitation Sucht – Diakonisches Werk D
Dipl. Sozialpädagoge – Ehe, Partner, Lebensberatung – Diakonisches Werk
Dipl. Sozialpädagoge – Beratungsstellenleitung – Diakonisches Werk
Suchttherapeut – Westküstenklinikum Heide, Ambulante Rehabilitation Sucht
Gruppentherapeut in der stationären Entgiftungsbehandlung Suchtkranker
Supervisor – freiberuflich, in eigener Praxis


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Als Supervisor war bzw. bin ich in folgenden Arbeitsfeldern und Formaten tätig:















Ein wesentlicher Schwerpunkt sind Jugendhilfeeinrichtungen - Teamsupervision
Offene Jugendarbeit - Teamsupervision
Aids-Selbsthilfegruppenleiter - Gruppensupervision
Sucht – Selbsthilfegruppenleiter - Gruppensupervision
Berufsfortbildungswerke - Team
Leitungskräfte in Kirche, Sozialarbeit, Sozialen Einrichtungen - Leitungs- Einzelsupervision
Dipl. Psychologinnen in Reha-Klinik - Team
Sozialarbeiterinnen bei Chance – Zeitarbeit - Team
Erzieherinnen in Kindergärten - Team
Heilpädagoginnen in der Frühförderung - Team
Pflegekräfte im Pflegeservice - Team
Sozialarbeiter im Allgemeinen Sozialen Dienst - Team
Lehrkräfte in einer Heim-Schule - Team
Pädagoginnen in Therapeutischen Wohngemeinschaften - Team
Vereinsvorstand - Leitungssupervisor


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Supervisorische Identität


Meine supervisorische Identität ist in meine Lebens- und Berufserfahrung eingebettet. Ich orientierte mich fachlich an Integrativer Supervision, wie sie am EAG/FPI gelehrt wird und der integrativen gestaltorientierten Supervision des HIGW. Des Weiteren orientiere ich mich an Positionen, wie sie vom Dachverband der DGSV (Deutsche Gesellschaft für Supervision) vertreten werden.

Ich begegne meinen Supervisanden in der Supervision mit einer Grundhaltung, die sich am Grundverständnis der DGSV orientiert:

„Wertschätzung, Überparteilichkeit, Ressourcenorientierung, persönlichem Engagement in der professionellen Rolle, in kritischer Distanz in Verbindung mit Einfühlung, Interesse an Unterschiedlichkeiten, gesellschaftlichem Interesse und der Fähigkeit, Widersprüche und Spannungen auszuhalten und Perspektiven zu eröffnen.“ (DGSV/Zitat 1).

Folgende Aspekte sind für mich, in meiner Arbeit als Supervisor, von hoher Bedeutung:

Supervisorische Identität entscheidet sich an der Person des Supervisors, „es sind nicht in erster Linie Konzeptionen und Methoden, sondern das was wir wissen, was wir vor allem nicht wissen, was uns begeistert, was uns ängstlich oder ärgerlich macht, was wir verstanden haben, was uns blockiert oder kreativ macht, was uns beglückt oder bedrängt – also all das, was unsere Person ausmacht“. (Dr. Wolfgang Weigang, Zitat 2)

„Identität – sich selbst mit den Augen der anderen sehen“ (Heinz Abels, Zitat 3)

„Der Supervisor handelt umso „erfolgreicher“ je eher es ihm gelingt „sich an die Struktur der Supervisanden (als Individuen und als System) anzukoppeln“ (Kurt Ludewig, Zitat 4)

Supervisorische Identität entwickelte ich im ersten Schritt in der berufsbegleitenden Ausbildung zum Supervisor am EAG/FPI von 1994 - 1997. Bei meinen ersten Gehversuchen als Supervisor: Im Jahr 1998 habe ich in 12 Monaten 5 Supervisions-Prozesse begleitet. Schritt für Schritt habe ich meine supervisorischen Aktivitäten ausgeweitet. 2016 begleite ich freiberuflich parallel 17 - 20 Supervisions-Prozesse mit durchschnittlich 8 – 10 Sitzungen im Jahr. Erfahrungen mache ich in verschiedenen Arbeitsfeldern. Ein Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Jugendhilfeeinrichtungen.

Ich nehme seit 1986 an regelmäßiger Teamsupervision meiner beratenden und suchttherapeutischen Arbeit teil. Diese fand statt in einem 14tägigen Intervall bis 2005, seitdem 2 monatlich. Persönlich habe ich mich nach Beendigung der Lehrsupervision (1997) zunächst noch ein paar Monate von meiner Theoriegruppe begleiten lassen. Im Anschluss habe ich meine Supervisionsprozesse mit verschiedenen Supervisorinnen in Intervisionsgruppen reflektiert. 2012 habe ich mich entschieden die Supervision professioneller zu betreiben, ihr insgesamt mehr Raum zu geben. Als Konsequenz dieser Professionalisierung absolvierte ich von 2013 – 2015 ein „Ergänzungscurriculum Supervision“ am HIGW. Seit 2013 lasse ich meine supervisorische Arbeit regelmäßig von Einzel- und Gruppenlehrsupervision begleiten. Dieser Austausch bewirkt einen enormen Zuwachs an Austausch- und Lernmöglichkeiten, was der Weiterentwicklung meiner Berater-Identität einen enormen Schub beschert. Ich identifiziere mich heute als erfahrener, konzeptionell arbeitender Gestalt- und Suchttherapeut der langjährig und regelmäßig im Freiberuf als Supervisor in eigener Praxis tätig ist.
Identifizierung und Identitätsbildung sind begleitende Prozesse, des beruflichen Werdegangs. Um diese Prozesse weiter zu vertiefen und um mich intensiver zu vernetzen als bislang geschehen, habe ich mich entschlossen, die Mitgliedschaft in 2 Berufsverbänden als Supervisor zu beantragen: der DVG und DGSV. Bei der DGSV bin ich seit vielen Jahren außerordentliches Mitglied.

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Kompetenzen


Grundlagen meines Kompetenzprofils sind: Einfühlungsvermögen, Selbstreflexibilität, Selbst- und Fremdwahrnehmung, ein Wissen um die Bedeutung des Unbewussten und um Übertragungsprozesse, Kreativität, Humor, Konfliktfähigkeit, Neugier und ein Bewusstsein um die Bedeutung der eigenen Biografie. Diese Kompetenzen bündeln sich in: Beratungskompetenz, Feldkompetenz, Rollenkompetenz, Organisationskompetenz und Personenbezogene Kompetenz.

Um Rückmeldungen zu meiner Arbeit als Supervisor, zu erhalten, bitte ich Teilnehmer und Träger der Supervision sowie meine Lehrsupervisoren und meine Kollegen aus der Einzel- bzw. Gruppenlehrsupervision.
Diese Rückmeldungen erweitern meine Wahrnehmungen, Einschätzungen und Perspektiven, geben mir gegebenenfalls Hinweise auf notwendige weitere Entwicklungsschritte.
Zudem finde ich so wahrscheinlich stimmige Antworten auf die Fragen: „Passt der Auftrag zu meinen Kompetenzen?“ bzw. „Ist eine erfolgreiche Durchführung der angefragten Supervision zu erwarten?“

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