Praxis für Supervision Alwin Raap | Zur Tielenau 32 | 25782 Welmbüttel | Telefon/Fax: 04838/781180 | alwin.raap(at)onlinehome.de

Was ist Supervision?


In der von mir durchgeführten Supervision orientiere ich mich überwiegend an der Integrativen Supervision und der Gestalttherapie.
Ich arbeite mit kreativen Methoden, körperorientierten Interventionen und weiteren Elementen aus dem Spektrum der Integrativen Supervision, und weiterer Methoden der humanistischen Psychologie.

Supervision ist interdisziplinär begründet. Von daher gibt es keine allgemein verbindliche, einheitliche Definition.

Die Deutsche Gesellschaft für Supervision definiert Supervision:
Supervision ist ein wissenschaftlich fundiertes, praxisorientiertes und ethisch gebundenes Konzept für personen- und organisationsbezogene Beratung in der Arbeitswelt.

Sie ist eine wirksame Beratungsform in Situationen hoher Komplexität, Differenziertheit und dynamischer Veränderungen.
In der Supervision werden Fragen, Problemfelder, Konflikte und Fallbeispiele aus dem Beruflichen Alltag thematisiert. Dabei werden die berufliche Rolle und das konkrete Handeln der Supervisand/innen in Beziehung gesetzt zu den Aufgabenstellungen und Strukturen der Organisation und zu der Gestaltung der Arbeitsbeziehungen mit Kund/innen und Klient/innen.
Supervision fördert in gemeinsamer Suchbewegung die berufliche Entwicklung und das Lernen von Berufspersonen, Gruppen, Teams, Projekten und Organisationen.
Gelegentlich unterstützt Supervision Entscheidungsfindungsprozesse.
Supervision ist als Profession gebunden an gesellschaftliche Verantwortung für Bildung, Gesundheit, Grundrechte, Demokratie, Gerechtigkeit, Frieden und nachhaltige Entwicklung.
Sie ist einer Ethik verpflichtet, die diesen Werten entspricht. (www.dgsv.de)

 

Prof. Dr. Sabine Scheffler (Sie hat mich darin bestärkt, meinem Interesse an der Tätigkeit eines Supervisors zu folgen) definiert diese Beratungsform so: „Supervision ist Begleitung und Unterstützung von Arbeitsprozessen und Arbeitsfähigkeit für Einzelne, Gruppen und Teams, in Organisationen und Institutionen“. (www.dr-sabine-scheffler.de)

 

Univ. -Prof. Dr. mult. H.G. Petzold definiert 4 Aspekte des Begriffs „Supervision“:

• „Supervision ist eine interdisziplinär begründete Methode zur Optimierung zwischenmenschlicher Beziehungen und Kooperationen durch Betrachtung aus verschiedenen Sichtweisen und aus unterschiedlichen Positionen. Im Supervisionsprozess werden Praxissituationen auf ihre situativen, Person-abhängigen und institutionellen Hintergründe hin analysiert und systematisch reflektiert.“
• „Supervision ist ein Prozess in dem die Beziehungen zwischen personalen und sozialen Systemen bewusst, transparent und damit veränderbar gemacht werden. Sie hat das Ziel, die personale, soziale und fachliche Kompetenz der supervidierten Personen zu erhöhen.“
• „Supervision als Praxisstrategie erfolgt in dem gemeinsamen Bemühen von Supervisor und Teilnehmer (Supervisanden), vorgegebene Sachelemente, vorhandene Überlegungen und Emotionen in ihrer Ganzheit, ihrer Struktur, ihrem Zusammenwirken zu erleben, zu erkennen und zu handhaben. Der Supervisor fungiert auf Grund seiner personalen, sozialen und fachlichen Kompetenz als Feedback-Instanz, Katalysator und Berater, ganz wie es Kontext und Situation erforderlich machen.“
• „Supervision ist eine sozialphilosophisch fundierte Disziplin. Sie engagiert sich für die Grund- und Menschrechte in einem humanen Weltbild. Daraus legitimiert sie ihr praxisgerechtes Reflexions- und Handlungsmodell, das auf die Förderung personaler und fachlicher Kompetenz von Berufstätigen gerichtet ist, um Effizienz und Humanität professioneller Arbeit zu sichern und zu fördern.“ ( H.G. Petzold, Zitat 7)

 

Falls Sie ein weitergehendes Interesse an Supervisionstheorie, Integrativer Therapie und Gestalttherapie haben, beachten Sie bitte weitere Links auf der Seite Links und Zitate.
Unter EAG/FPI, HIGW sowie auf der Seite von Günther Breitfuß finden Sie zu den oben genannten Themen umfangreiches Material.

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